Wieder «meh Dräck»
03 Jan

Wieder «meh Dräck»

Sieht ja harmlos aus, dieses Bild. Aber ich war wirklich dreckig. Echt. Chris von Rohr hätte seine Freude dran gehabt. Obwohl er seinen Spruch damals auf die Musik bezog und nicht auf  uns Hunde.

Sieht ja harmlos aus, dieses Bild. Aber ich war wirklich dreckig. Echt. Chris von Rohr hätte seine Freude dran gehabt. Obwohl er seinen Spruch damals auf die Musik bezog und nicht auf uns Hunde.

Es geht mir wieder gut, Freundinnen, Freunde. Oder sagen wir besser.
Der Chef wundert sich zwar, warum ich noch nicht fresse wie früher. Rohes Fleisch schlinge ich runter. Die Barf-Mischung meines Ernährungsberaters Kurt Duss rühre ich nicht an. Ausser … lacht jetzt nicht: Wenn Tilly oder Tiger, die ungleichen Katzenzwillinge in unserem Haushalt, auf meinen Napf zusteuern, dann bin ich sehr schnell. Und beginne gleich zu fressen. Könnte ja sein, dass sich der Jäger (Tiger) oder die Transe (Tilly) an meinem Futter vergreift. Und das darf nicht sein. Wenn ich schon nicht an ihren Napf darf, dann sollen sie sich auch nicht an meinen Leckereien verköstigen.

Aber wer redet da von Leckereien? Im Moment gluschten sie mich einfach nicht. Vielleicht sind die Tabletten schuld. Je eine halbe erhalte ich wegen meiner Herzprobleme, wegen allfälliger Schmerzen und wegen meines empfindlichen Mäglis. Und zudem muss ich noch eine grosse Tablette schlucken. Sie soll auch mithelfen, mein Herz zu stärken. Meine Kardiologin, ich traf sie am 31. Dezember 2015 zufällig in der Tierklinik, Simone Jenni, eine Dr. med. vet. ECVIM-CA eligible (geiler Titel hä?) ,erkundigte sich fröhlich, wie es mir gehe und ob ich die Tablette regelmässig nähme? Wir, der Chef und ich, nickten. Mir aber wars ja zum Kotzen. Aber diese Geschichte kennt ihr ja.

Nun zu «meh Dräck». Heute legten wir gegen 10 000 Schritte zurück. Durchs Dorf, dem Bach neben der Jowa entlang, dann bis zur Autobahnbrücke, hinauf zum Waldrand und dann wieder heim. Wir trafen noch auf Renate und Cherie. Aber spielen mochte ich nicht. Trotzdem kam ich total verdeckt nach Hause und was hiess es da: «Ab unter die Dusche!» So ein Scheiss.

Kommentar zu “Wieder «meh Dräck»

  1. Martin Schuppli - 3. Januar 2016 at 12:03

    Also Bilbo ist ein Jammeri. Die Tabletten wegen der Schmerzen und wegen des empfindlichen Mäglis muss er nur vorübergehend schlucken. Die Herztabletten noch bis im Sommer. Dann schauen wir weiter.
    Ich meine, soll ich meinen ständigen Begleiter einfach kotzen lassen? Nö. Und zudem litt er an Schmerzen. Warum auch immer. Und da wollte ich nicht wegschauen. Darum der Pillen-Cocktail. Und den gibts jeweils mit LeParfait. Nicht übel, oder?

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